Hinter den Kulissen: So finden unsere Stoffe den Weg in den Shop

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie die Stoffe aus unserem Shop entstehen?
Von der ersten Auswahl bis zum fertigen Produktbild, wir nehmen euch mit auf unsere Reise!

Wie wir unsere Stoffe entdecken

Bei uns fängt alles mit einer Liste an Reststoffen an, die in Lagern Staub ansetzen oder die von ihren Besitzern abgegeben werden wollen, obwohl sie top hochwertig und ungenutzt sind. Für ein paar der Stoffe kriegen wir nur ein einzelnes flaches Bild oder ein schlecht gemachtes KI-Bild, daher verstehen wir ja auch, warum es schwer ist, online Stoffe zu kaufen, denn wir machen unsere Auswahl ja nicht anders, nur mit schlechteren Bildern/Material. Wir biten also keine frische Lieferung an, sondern echte Fundstücke mit Potenzial. Gemeinsam sichten wir die Auswahl: Welche Strukturen, Farben oder Haptiken könnten euch zu neuen Nähideen inspirieren? Manche Stoffe schreien förmlich „Nimm mich mit!“ und wir nehmen sie natürlich mit, in der Hoffnung, dass sie bei euch genauso gut ankommen.

Wenn Stoffe zum ersten Mal vor uns liegen

Vor Ort im Lager berühren wir die Stoffe dann live zum ersten Mal. Wow-Moment! Hier zeigt sich die wahre Vielfalt: ungewöhnliche Oberflächen, Muster, Verarbeitungstechniken, wir lernen nie aus und sind jedes Mal baff von der Materialvielfalt.
Der Großteil unseres Teams fährt mit ins Lager und wir arbeiten in Schichten, da wir nur geringe Zeit haben, die Bilder zu machen. Zwischen Maschinen, Regalen und Stoffrollen bauen wir auf einem Tisch unser kleines Fotostudio auf. Mit zwei Lichtern, einer Kamera, einem weißen Hintergrund und mit Zeitdruck, aber auch viel Mühe entstehen dort die Produktbilder, die ihr später im Shop findet. Diese Tage sind für alle von uns anstrengend, und deshalb belohnen wir uns am Ende mit einem gemütlichen Essen zusammen.

Vom Foto zum Shopbild

Zurück im Büro beginnt dann der nächste Schritt. Für jeden Stoff benötigen wir im Onlineshop sechs Bilder, aber natürlich machen wir viel mehr, um später eine Auswahl der besten Aufnahmen treffen zu können. Wir sichten zwischen 20-30 Bilder pro Stoff, wählen die sechs besten raus und schneiden sie in das passende Format, das ihr aus dem Shop kennt. Danach prüfen wir jedes Foto auf Farbechtheit und korrigieren es gegebenenfalls, damit es dem echten Stoff so nah wie möglich kommt. Perfektion? Noch nicht ganz, aber mit jedem Mal werden wir besser.

Vom ersten Eindruck bis zum fertigen Produkt

Sind die Bilder fertig, kommt der nächste Schritt und zwar die Namensgebung. Wir suchen für jeden Stoff einen passenden Namen. Bei manchen Stoffen fällt uns schon bei der ersten Betrachtung direkt ein Name ein, wie zum Beispiel bei unserem Stoff „Coral“, der uns direkt an Korallen erinnert hat mit seinen geschwungenen Linien. Der Name steht und jetzt muss noch eine Beschreibung geschrieben werden, die die Besonderheiten des Stoffes hervorhebt. Wir hören bei ein paar Artikeln Geschichten und versuchen, dann im Namen oder in der Beschreibung diese darzustellen, zum Beispiel bei unserem Shop-Artikel „Regatta“, dieser Stoff ist nur wegen eines technischen Tests entstanden.
Dann kommt der Daten-Marathon: Wir pflegen die Attribute beziehungsweise die Beschaffenheit, Breite und alle technischen Daten, wie die Preise, die Maßeinheiten, die Pflegehinweise und vieles mehr auf unsere Webseite ein.

Unsere Wovena-Schätze

Am Ende dieser Reise halten wir nicht nur neue Produkte in den Händen, sondern auch Geschichten von Materialien, die ihren Ursprung in bewusster Auswahl und echter Leidenschaft für Stoffe haben. So werden aus jeder Stoffrolle und jedem Restbestand echte Wovena-Schätze, sorgfältig ausgewählt, liebevoll fotografiert und mit euch geteilt.